Rahmschwammerl - einfach, deftig & unglaublich aromatisch
Rahmschwammerl gehören zu den Gerichten, die uns sofort an gemütliche Hüttenabende, Spaziergänge im Wald und wohlig-warme Herbsttage erinnern. Kaum ein anderes Rezept schafft es, mit so wenigen Zutaten ein derart tiefes, herzhaftes Aroma zu entwickeln. Traditionell mit Sahne und Butter zubereitet, dachte lange niemand daran, dass dieses Wohlfühlessen auch rein pflanzlich mindestens genauso cremig, deftig und aromatisch schmecken kann.
Genau das zeigt dieses Rezept: Vegane Rahmschwammerl brauchen keine Sahne – sie leben von den intensiven Umami-Noten der Pilze, einer würzigen Basis und ein paar wohlüberlegten Zutaten, die zusammen ein geschmacksvolles und nährstoffreiches Gericht ergeben.
Warum Pilze so geschätzt werden – kulinarisch und ernährungsphysiologisch
Ob Steinpilze, Champignons oder Pfifferlinge: Pilze zählen zu den wertvollsten Lebensmitteln einer pflanzenbasierten Küche.
Sie sind:
natürliche Umami-Lieferanten – ideal, um vegane Gerichte tief und würzig schmecken zu lassen
reich an Ballaststoffen, besonders Beta-Glucanen, die die Verdauung unterstützen
kalorienarm, aber voller Mikronährstoffe
gute Lieferanten für B-Vitamine, wichtig für Nervensystem und Energie
kohlenhydratarm und eiweißreich im Verhältnis, perfekt für eine ausgewogene, pflanzliche Ernährung
Champignons bringen zudem milde, runde Aromen mit, während Steinpilze oder Kräuterseitlinge eher nussige, erdige Noten haben – du kannst das Rezept also wunderbar variieren.
Folsäure, wichtig für Zellteilung und Blutbildung
Kalium und Magnesium, für Herz, Muskeln und Nerven
Anthocyane, die antioxidativ wirken und unsere Zellen schützen
Was macht vegane Rahmschwammerl so aromatisch?
Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Röstaromen, Würze und einer gut abgestimmten Säure.
In deinem Rezept spielen vor allem folgende Zutaten eine Hauptrolle:
Tomatenmark – sorgt für Tiefe und eine leichte Süße
Senf & Sojasoße – bringen Umami, Würze und Komplexität
Balsamico – rundet alles mit einer feinen Säure ab
Rosmarin & Lorbeer – geben eine mediterrane, warme Kräuternote
Walnüsse – schenken Biss und gesunde Fette
Gemüsebrühe – bildet die herzhaft-würzige Basis
Wer möchte, kann mit etwas angerührter Speisestärke für mehr Cremigkeit sorgen – das ist aber optional, denn schon die Pilze selbst geben dem Gericht eine schöne Bindung.
Rezept: Vegane Rahmschwammerl
Zutaten:
- 400 g Champignons
- 1 große Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Tomatenmark
- 1 TL Senf
- 1 EL Sojasoße
- 1 TL Balsamico-Essig
- 1 Zweig Rosmarin
- 400 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Speisestärke mit etwas Wasser angerührt (optional)
- 40 g Walnussbruch
- Salz & Pfeffer
- etwas Petersilie
Zubereitung:
Pilze vorbereiten: Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Röstaromen schaffen: Pilze ohne Öl anrösten und weich dünsten, dann in die Mitte der Pfanne etwas Olivenöl geben und die fein gewürfelten Zwiebeln anrösten.
Aromengrundlage: Knoblauch kurz mitbraten, dann Tomatenmark, Senf und Sojasoße einrühren und kurz karamellisieren lassen.
Ablöschen: Mit Balsamico ablöschen, Gemüsebrühe zugießen und Rosmarin sowie Lorbeerblatt hinzufügen.
Einkochen: Alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Cremigkeit: Optional die angerührte Speisestärke einrühren und kurz aufkochen, bis die Sauce bindet.
Verfeinern: Walnussbruch unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Servieren: Mit frischer Petersilie bestreuen – fertig!
Bleib inspiriert – und verpasse keine neuen Rezepte!
Möchtest du regelmäßig neue vollwertige Rezeptideen, saisonale Ernährungstipps und exklusive Einblicke in meine Online-Kochkurse erhalten?
Dann melde dich jetzt zu meinem Newsletter an und bleib mit mir verbunden:
Und wenn du Lust hast, gemeinsam mit mir und anderen Genießer:innen live zu kochen, dann schau unbedingt in meinen nächsten Online-Kochkurs rein – alle Termine findest du hier: Zu den Kochkursen

