Rund 84.000 Menschen und damit knapp 90 % der Bevölkerung der Seychellen, leben auf Mahé. Sie ist die größte und vielfältigste der Inseln, Dreh- und Angelpunkt in allen Bereichen und hat auch für Urlauber viele Highlights zu bieten. 70% bestehen aus Wald – zum Teil noch völlig unberührt! Auch auf Mahé warten viele Traumstrände und kleine Buchten, kreolische Dörfer, Granitfelsen, Wanderwege und bis zu 905m hohe Berge darauf, entdeckt zu werden.

Die Hauptstadt Victoria gilt als die kleinste Hauptstadt der Welt! 

Mit dem Auto oder dem Bus benötigt man für eine Inselumrundung etwa 2 Stunden. Neben der bekannten Takamaka-Rumbrennerei finden sich z.B. auch eine Teefabrik, ein Gewürzgarten und vieles mehr.

Wir haben während unseres 4tägigen Aufenthaltes zu Beginn unserer Seychellen-Reise den Süden und während des 3tägigen Aufenthaltes zum Ende den Westen der Insel bereist.

Vom Flughafen Mahé (SEZ) aus, der sich im Osten der Insel befindet, erreicht man nach etwa 30 Minuten mit dem Taxi (Kosten: 600 SCR) das „Takamaka Green Village“ am wunderschönen Takamaka Beach. Das Village ist ausgestattet mit einzelnen Bungalows oder kleinen Häuschen mit 2 – 4 Zimmern. Über eine schmale, wenig befahrene Straße erreicht man nach wenigen Minuten Fußweg den Strand. Das Frühstück wurde als Buffet angeboten und war mit frischen Früchten, Avocados, Pancakes, Porridge, Toast, Bohnen und gutem Kaffee sehr abwechslungsreich.

Uns hat der Strand dort so gut gefallen, dass wir gar nicht weiter nach Alternativen gesucht hatten, sondern drei sehr entspannte Tage dort verbracht hatten.

Weißer feiner Sand, Granitfelsen, türkisblaues Wasser, ein paar schattenspendende Palmen und wenig Besucher: Der Takamaka-Beach bietet vollstes Seychellen-Urlaubs-Feeling!

Am Strand befindet sich auch eine Strandbar, in der man entspannt frisch gepresste Säfte oder Cocktails, Kokosnüsse, Snacks oder ein Menü am Abend mit Blick auf den Sonnenuntergang genießen kann. Tipp: Der Avocado-Salat und der Papayasalat waren sehr lecker und für umgerechnet 8 € (120 SCR) wirklich günstig!

Den zweiten Teil unseres Aufenthaltes auf Mahé haben wir zum Ende der Reise Westen der Insel an insgesamt drei verschiedenen Stränden verbracht:

1. Anse Barbarons

Der anfängliche Meeresgrund des Anse Barbarons besteht überwiegend aus Felsen und Korallen, weshalb hier unbedingt Schwimmschuhe zu empfehlen sind. Im nördlichen Teil des Strandes beim Hotel „Avani“ befindet sich ein für Badegäste abgetrennter Bereich zum Schwimmen, in welchem auch der Einstieg ins Wasser besser möglich ist.

Ganz im Norden ist eine kleine Schaukel vorzufinden, die den perfekten Spot für tropische Urlaubsbilder bietet.

Im Anschluss an diesen Abschnitt kann man an Land noch den angrenzenden Wald betreten und auf einzelnen Felsen herumklettern, um ein schönes Panorama auf den Kanal vor dem Grand Anse zu erblicken.

2. Grand Anse

Der Grand Anse ist, wie sein Name schon vermuten lässt, ein endlos langer, großer Strand, der zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. Die Wellen waren zu unserer Zeit (Ende Januar/Anfang Februar) relativ hoch und man kann sich im Wasser beim „Wellenhüpfen“ perfekt austoben 😉 Er scheint von Besucherströmen verschont zu bleiben, wordurch es sich gut entspannen lässt.

Sehr schön am Grand Anse ist, dass sich im Meer keinerlei Felsen, Steine oder sonstige Materialien befinden, an denen man sich stoßen oder verletzen könnte. Daher zählte auch der Grand Anse, obwohl er von der Kulisse her vielleicht nicht so spektakulär ist wie andere Strände auf Mahé, zu einem unserer Favoriten!

Der Grand Anse lädt zum Verweilen und Wellen-Beobachten ein. Unter schattenspendenden Palmen dem Rauschen der Wellen zu lauschen und das scheinbar schwerelose Dahinschweben der kleinen Sandkrabben auf den hellen Sandkörnern wahrzunehmen – Urlaubsfeeling pur!

3. Port Launay

Eine Empfehung unseres Guesthousebesitzers war, zum Port Launay zu fahren (Bushaltestelle „Port Launay“). Diesen Tipp bekommen wahrscheinlich mehrere Besucher vor Ort, denn dort erwarteten uns die bis dahin meisten Touristen, welche von vielen kleinen Bussen ihrer Hotels dort abgesetzt wurden. Der Port Launay ist eine mittelgroße Bucht mit Segelbooten im Hafen und einem angrenzenden Hotel im Hintergrund, wodurch man die Möglichkeit hat, gepolsterte Liegen zu benutzen oder in einem der Restaurants zu essen.

Im Wasser befinden sich einige Steine und Felsen, wodurch einerseits Vorsicht beim Schwimmen geboten ist, andererseits man beim Schnorcheln einige bunte Fische oder Rochen beobachten kann.